GEspringWAsser Schmalkalden
Gothaer Str. 2a
98574 Schmalkalden
Umweltdaten
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Gemäß den Vorschriften des Wasserrechtes (§ 7a WHG und § 13 ThürWG) des Bundes und des Freistaates Thüringen wird für das Einleiten von vollbiologisch behandeltem Abwasser eine wasserrechtliche Erlaubnis benötigt.
Diese Erlaubnis für die Kläranlage Niederschmalkalden wurde mit Bescheid von 24.03.1994 erteilt und die Einhaltung der u. a. Überwachungswerte festgelegt.
Die Einhaltung der festgelegten Überwachungswerte ist mit der Eigenkontrolle auf der Kläranlage nachzuweisen und wird durch behördliche Kontrollen überwacht.
CSB
BSB 5
N ges
NH 4-N
P ges
mg/l
mg/l
mg/l
mg/l
mg/l
Überwachungswerte nach Wasserrechtlicher Erlaubnis von 1994
90
20
18
10
2
Jahresmittelwerte 2004
16,9
6,2
6,4
0,4
0,9
Jahresmittelwerte 2005
17,1
5,9
6,3
0,5
0,8
Jahresmittelwerte 2006
18,6
2,1
6,0
0,4
0,8
Zur Verringerung der Kosten für die Abwasserabgabe wurden auf Grund der sehr guten Reinigungsleistung niedrigere Überwachungswerte beantragt und durch die zuständige Wasserbehörde genehmigt. Diese Werte gelten ab 2007 und vorerst bis 31.12.2010.
Überwachungswerte nach Wasserrechtlichen Erlaubnis von 2007
50
20
10
8
2
Jahresmittelwerte 2007
18,6
1,8
6,1
1,6
1,0
Jahresmittelwerte 2008
19,6
1,3
6,6
2,2
0,8
LEGENDE:
CSB
Chemischer Sauerstoffbedarf in mg O2 / l,
Sauerstoffmenge, die zum Abbau der organischen Verschmutzung durch die Bakterien verbraucht wird.
BSB 5
Biochemischer Sauerstoffbedarf in mg O2 / l,
Sauerstoffmenge die von den Bakterien zum Abbau der organischen Verschmutzung in 5 Tagen verbraucht wird.
N ges
Gesamtstickstoff,
Summe des anorganischen Stickstoffs
NH 4-N
Ammoniumstickstoff
P ges
Gesamtphosphor
Ermittelt man auf der Grundlage der mittleren Konzentrationen am Zulauf und Ablauf der Kläranlage sowie der Jahreswassermenge die in den jeweiligen Jahren behandelt wurde ergibt sich eine Frachteliminierung in Tonnen / Jahr für die Parameter Stickstoff und Phosphor:


Neben einer Vielzahl an weiteren Untersuchungen des Zu- und Ablaufs der Kläranlage ist der anfallende Klärschlamm regelmäßig zu beproben. Die Analysenergebnisse der Konzentration von ausgewählten Schwermetallen zeigt nachfolgende Grafik.
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