GEspringWAsser Schmalkalden
Gothaer Str. 2a
98574 Schmalkalden
Verwendung von Trinkwasseraufbereitungsstoffen
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Mitteilung über die verwendeten Aufbereitungsstoffe für Trinkwasser gemäß
§ 16 Abs. 5 i.V.m. § 11, Abs. 1 Satz 1 der Verordnung zur Novellierung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) vom 21.05.2001 (BGBl. Teil I Nr. 24 S. 959 ff.)


Gemäß § 16, Abs. 5 der „Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“ (Trinkwasserverordnung- TrinkwV) hat der Eigenbetrieb GEWAS die von ihm in der Trinkwasserversorgung verwendeten Aufbereitungsstoffe und ihre Konzentrationen den betroffenen Anschlussnehmern und Verbrauchern bekanntzugeben.

Die auch in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen seitens GEWAS nachstehend verwendeten Aufbereitungsstoffe sind nach der Trinkwasserverordnung zugelassen und gesundheitlich unbedenklich.

Weitere Informationen zur Wasserqualität und den verwendeten Aufbereitungsstoffen erhalten Sie unter der Telefonnummer 03683/ 6907-233.


( 1 )
Aufbereitungsstoff:
Natriumhypochlorit - Chlorbleichlauge -
Aufbereitungszweck:
Desinfektion des Trinkwassers
Zugabemenge:
max.: 0,30 mg/l freies Chlor
min.: 0,10 mg/l freies Chlor
(Gehalte bis 0,60 mg/l nach der Aufbereitung bleiben außer Betracht, wenn anders die Desinfektion nicht gewährleistet werden kann)
( 2 )
Aufbereitungsstoff:
Polyaluminiumhydroxidchlorid
- Flockungsmittel auf Aluminiumbasis -
Aufbereitungszweck:
Trübstoffeliminierung
in Verbindung mit einer Schnellfiltration über Quarzsandfilter (bedarfsweise Zudosierung)
Zugabemenge:
< 0,20 mg/l Aluminium
( 3 )
Aufbereitungsstoff:
Carbosil TWH 8
- Phosphathaltige, carbonataktivierte Silikatkombination -
Aufbereitungszweck:
Korrosionsschutz
trinkwasserführender Metallsysteme
Zugabemenge:
< 15 mg/l SiO2 (Silicium)
( 4 )
Aufbereitungsstoff:
Calciumcarbonat -CaCO3
Aufbereitungszweck:
Anhebung des pH- Wertes („Entsäuerung“)
Zugabemenge:
Gemäß Anlage 3 TrinkwV sollte das Wasser nicht korrosiv wirken. Die berechnete Calcitlösekapazität am Ausgang des Wasserwerkes darf 5 mg/l CaCO3 nicht überschreiten; diese Forderung gilt als erfüllt, wenn der pH-Wert am Wasserwerksausgang >/= 7,7 ist. Bei der Mischung von Wasser aus zwei oder mehr Wasserwerken darf die Calcitlösekapazität im Verteilungsnetz den Wert von 10 mg/l nicht überschreiten.
Nachfolgend eine Übersicht zu den Einsatzorten der verwendeten Aufbereitungsstoffe

LEGENDE:
Qu.
Quelle(n)
Tbr.
Tiefbrunnen
HB
Hochbehälter
TWA
Trinkwasseraufbereitungsanlage
Pst.
Pumpstation
Stadt / Gemeinde
(Ortsteil)
Dargebot
Versorgungs-
anlage
Aufbereitungs-
stoffe
( siehe oben )
AltersbachQu. Mittelberg,
Qu. Moosbach
HB Schindrasen
( 1 ), ( 4 )
AsbachQu. An der Wasch
HB Asbach
( 1 )
BermbachQu. Barbeswiesen,
Qu. Ziegelloh
HB Bermbach,
TWA Reizberg
( 1 )
( 1 ), ( 2 ), ( 4 )
Breitungen - Winne,
Breitungen - Farnbach
Qu. Kirchborn
Tbr. Hy BrnW 1 / 81
HB Baiersberg
Pst. Wolfsberg
( 1 )
( 1 )
BrotterodeQu. Käsberg,
Qu. 3 Tannen,
Tbr. HyBrot 2 / 95
TWA Breite Wiese
( 1 ), ( 4 )
FlohQu. Nesselgrund
HB Schnellbach
( 1 )
GeorgenzellTbr. HyRßd 2 / 70,
Tbr. HyRßd 1 / 79
HB Hofberg
( 1 )
HelmersQu. Fischbachgrund
HB Helmers
( 1 ), ( 3 )
HeßlesTbr. HyMs 1 / 73
HB Heßles
( 1 )
NüßleshofQu. Fambach
Quellschacht
( 1 )
HohlebornQu. Kellerborn
HB Hohleborn
( 1 ), ( 4 )
KleinschmalkaldenQu. Mommelstein,
Qu. Solmbachtal,
Tbr. HyKsm 1 / 95,
Qu. Heuberg
HB Mommelstein


Quellschacht
( 1 ), ( 4 )


( 1 )
MittelstilleQu. Breitenbach
HB Mittelstille
( 1 )
BreitenbachQu. Breitenbach
HB Breitenbach
( 1 )
OberschönauQu. Hermannsberg,
Qu. Am Sportplatz
HB Hermannsberg,
HB Kienbach
( 1 ), ( 4 )
( 1 ), ( 2 ), ( 4 )
RosaTbr. HyRßd 2 / 70,
Tbr. HyRßd 1 / 79
HB Hofberg
( 1 )
RoßdorfTbr. HyRßd 2 / 70,
Tbr. HyRßd 1 / 79
HB Hofberg
( 1 )
RotterodeQu. Moosbach,
Qu. Mittelberg
HB Rotterode (alt),
Hb Gasberg
( 1 ), ( 4 )
SchnellbachQu. Nesselgrund
HB Schnellbach
( 1 )
NesselhofQu. Nesselhof
HB Nesselhof
( 1 )
SeligenthalQu. Haderholzgrund
HB Seligenthal
( 1 ), ( 2 ), ( 4 )
Steinbach-HallenbergQu. Zimmerbach,
Qu. Hellenbach,
HB Köpfchen,
( 1 ), ( 4 )
Qu. Unterdörfer Wand
HB Struth
( 1 )
Herges-HallenbergQu. Schuchardtsgrund,
Qu. Barbeswiesen
HB Herges
über TWA Reizberg
( 1 ), ( 2 ), ( 4 )
SpringstilleQu. Im Ort
Pst. Springstille
( 1 ), ( 4 )
Struth-HelmershofQu. Kernwiesen
TWA Kernwiesen
( 1 ), ( 4 )
TrusetalQu. Kirchborn
HB Wolfsberg,
HB Baiersberg
( 1 )
Qu. Grumbachtal,
Qu. Klaffendes Wasser
HB Grumbach
( 1 ), ( 4 )
Stollenwasser Gehege
HB Gehege
( 1 ), ( 2 ), ( 4 )
Laudenbach,
Laudenbach
Qu. Laudenbach,
Qu. Judenkopf
TWA Laudenbach
( 1 ), ( 4 )
UnterschönauQu. Hellenbach
HB Unterschönau
( 1 ), ( 4 )
ViernauQu. Seeleite
Pst. Seeleite
( 1 )
WahlesQu. Kirchborn
HB Baiersberg
( 1 )

Die Gemeinde Breitungen erhält Trinkwasser aus dem Gruppenwasserwerk Barchfeld, vom benachbarten Wasser- und Abwasserverband Bad Salzungen. Dort kommen nachfolgende Aufbereitungsstoffe ( 5 ) und ( 6 ) zum Einsatz.



( 5 )
Aufbereitungsstoff:
Chlordioxid -ClO2 -
Aufbereitungszweck:
Desinfektion des Trinkwassers
Zugabemenge:
max.: 0,20 mg/l ClO2 ,
min.: 0,05 mg/l ClO2
( 6 )
Aufbereitungsstoff:
Phosphan TWP 13 – Carbosil SC 36
(Phosphat-Silikat Kombination)
Aufbereitungszweck:
Korrosionsschutz,
Einstellung pH-Wert der Calcitsättigung

Nachfolgend aufgeführte Städte/Gemeinden/Ortsteile erhalten Fernwasser von der Fernwasserversorgung Südthüringen (Schönbrunn): Asbach (z.T.), Breitungen/OT Bußhof, Fambach, Floh (z.T.), Grumbach, Mittelschmalkalden, Möckers, Niederschmalkalden, Schmalkalden, Seligenthal (z.T.) und Wernshausen.

Die öffentliche Mitteilung des Fernwasserzweckverbandes Südthüringen zu den verwendeten Aufbereitungsstoffen wird nachfolgend im Wortlaut wiedergegeben.


"Information an Fernwasserkunden der Fernwasserversorgung Südthüringen!

Die Fernwasserversorgung Südthüringen informiert auf Grundlage des § 21 der Trinkwasserverordnung (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt, Jahrgang 2001 Teil I Nr. 24, ausgegeben am 28. Mai 2001) über die verwendeten Aufbereitungsstoffe in der Trinkwasseraufbereitungsanlage Schönbrunn.

In der Trinkwasseraufbereitungsanlage der Fernwasserversorgung Südthüringen in Schönbrunn werden folgende Aufbereitungsstoffe zugegeben, um die Anforderungen an Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasser) dauerhaft einzuhalten.

Zur Entfernung von unerwünschten Stoffen aus dem Rohwasser werden Polyaluminiumhydroxidchloridsulfat als Flockungsmittel, Polyacrylamid als Flockungshilfsmittel, zeitweise Kaliumpermanganat und Pulveraktivkohle zugesetzt. Diese Stoffe werden nach abgeschlossener Aufbereitung bis auf unvermeidbare Restkonzentrationen wieder aus dem Wasser entfernt.

Zur Verbesserung der Trinkwasserqualität werden Kohlendioxid und Calciumhydroxid zugegeben. Diese Stoffe verbleiben im aufbereiteten Wasser und führen zu einer geringfügigen
Aufhärtung des sehr weichen Oberflächenwassers der Talsperre Schönbrunn.

Zur Desinfektion wird dem Wasser ein Gemisch aus Chlor und Chlordioxid zugesetzt. Die Zugabemenge ist auf das erforderliche Maß beschränkt.


Schönbrunn, den 13.10.2008



Fischer
Werkleiter
Fernwasserversorgung Südthüringen"